Mes­sung der Band­brei­te

Was ist ein Speed­test?

Für die Nut­zung von Cloud Com­pu­ting ist ein schnel­ler und sta­bi­ler Inter­net­zu­gang von gro­ßer Bedeu­tung. Der Speed­test gibt Ihnen Auf­schluss über die wich­tigs­ten Kenn­zah­len Ihrer Inter­net­an­bin­dung.

Das Resul­tat des Speed­tests lässt sich nur in Kom­bi­na­ti­on mit Ihren jewei­li­gen Bedürf­nis­sen bewer­ten, sodass eine all­ge­mein­gül­ti­ge Aus­sa­ge, ob Ihre Wer­te gut sind, nicht getrof­fen wer­den kann. Für nähe­re Infor­ma­tio­nen wen­den Sie sich an Ihren IT-Spe­zia­lis­ten oder set­zen Sie sich mit uns in Kon­takt.

Down­load

Die Down­load-Geschwin­dig­keit oder ‑Band­brei­te eines Inter­net­an­schlus­ses ist beson­ders wich­tig und wird in Mbps (Mega­bit pro Sekun­de) gemes­sen. Sie gibt an, wie schnell Daten aus dem Inter­net her­un­ter­ge­la­den wer­den. Je höher die Geschwin­dig­keit oder Band­brei­te eines Anschlus­ses ist, des­to bes­ser. Ein Cli­ent soll­te min­des­tens 10 Mbits errei­chen.

Die Down­load-Geschwin­dig­keit wird häu­fig durch die Upload-Geschwin­dig­keit des Versenders/Dateianbieter begrenzt. Ins­be­son­de­re bei einem Aus­tausch von gro­ßen oder vie­len klei­nen Datei­en ren­tiert sich eine hohe Down­load-Geschwin­dig­keit schnell.

Upload

Auch die Upload-Geschwin­dig­keit ist inzwi­schen eine wich­ti­ge Grö­ße beim Inter­net­an­schluss und wird eben­falls in Mbps (Mega­bit pro Sekun­de) gemes­sen. Im Gegen­satz zur Down­load-Geschwin­dig­keit bestimmt sie, wie schnell Datei­en von Ihrem Sys­tem im Inter­net, bei­spiels­wei­se in der Cloud, hoch­ge­la­den wer­den kön­nen. Je höher die Geschwin­dig­keit des Uploads ist, des­to bes­ser. Ein Cli­ent soll­te mini­mal 1 Mbits errei­chen.

Ins­be­son­de­re bei der Bereit­stel­lung von Daten, zum Bei­spiel für Ihre Maschi­ne beim Kun­den vor Ort, kann eine hohe Upload-Geschwin­dig­keit eine wich­ti­ge Rol­le spie­len.

Ping

Der Begriff Ping, der in der Ein­heit ms (Mil­li­se­kun­den) gemes­sen wird, ist der Zeit­raum, der zwi­schen dem Ver­sen­den eines Daten­pa­kets und dem Emp­fang des Ant­wort­pa­kets liegt. Dabei sen­det der Com­pu­ter eine gerin­ge Daten­men­ge an einen Ser­ver und prüft die Zeit, die die­ser benö­tigt, um zu ant­wor­ten. Der Ping-Wert soll­te mög­lichst gering aus­fal­len (max. 120 ms), denn dies bedeu­tet, dass die Daten schnell aus­ge­tauscht wur­den.

Ein nied­ri­ger Ping-Wert ist ins­be­son­de­re dann rele­vant, wenn Daten in Echt­zeit aus­ge­tauscht wer­den sol­len. Dies ist bei­spiels­wei­se bei Video-Kon­fe­ren­zen der Fall. Fol­gen einer hohen Ping sind eine schlech­te Sprach­qua­li­tät oder Ton­aus­set­zer.

Jit­ter

Der Jit­ter wird in der Ein­heit ms (Mil­li­se­kun­den) gemes­sen und beschreibt die zeit­li­che Schwan­kung zwi­schen dem Emp­fang von zwei Daten­pa­ke­ten. Der Jit­ter-Wert soll­te mög­lichst gering aus­fal­len (bis 30 ms). Häu­fig liegt die­ser nur im ein­stel­li­gen Mil­li­se­kun­den­be­reich. Ein guter Jit­ter-Wert ist unter ande­rem bei Video-Kon­fe­ren­zen sowie Sprach­te­le­fo­nie via VoIP (Voice over IP) wich­tig.