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FAQ

Frequently Asked Questions (Häufig gestellte Fragen)

Im All­tag der Mit­tel­stand 4.0-Agentur Cloud sehen sich die Pro­jekt­part­ner häu­fig gestell­ten Fra­gen rund um das The­ma Cloud Com­pu­ting gegen­über, die an die­ser Stel­le auf­ge­lis­tet und beant­wor­tet wer­den. Die Fra­gen sind nach ver­schie­de­nen Kate­go­ri­en geord­net: Betrieb­li­che Ent­schei­dun­gen, Tech­nik, Sicher­heit und Recht, Mit­tel­stand 4.0-Agentur Cloud.


Sie haben selbst eine Fra­ge, die mit in unse­re FAQ auf­ge­nom­men wer­den soll? Dann schrei­ben Sie uns: prozesslandkarte@cloud-mittelstand.digital


BETRIEBLICHE ENTSCHEIDUNGEN

Wenn ich künf­tig alles “in der Cloud mache”, wozu brau­che ich mei­ne IT-Abtei­lung noch?

Die Auf­ga­ben der IT ändern sich. Der eigent­li­che Betrieb ent­fällt fast kom­plett (Aus­nah­me: Inter­net­an­bin­dung und Fire­wall). Dafür kom­men z.B. Auf­ga­ben wie Ver­trags­ma­nage­ment, Kon­fi­gu­ra­ti­on und Moni­to­ring hin­zu.

Muss ich kom­plett auf Cloud Com­pu­ting set­zen oder kann ich zusätz­lich mei­nen eige­nen Ser­ver nut­zen?

Es sind belie­bi­ge Mischun­gen mög­lich, die sich dann unter dem Sam­mel­be­griff „Hybrid Cloud“ zusam­men­fas­sen las­sen. In den meis­ten Fäl­len ist eine schritt­wei­se Umstel­lung oder der par­al­le­le Betrieb von Cloud und Nicht-Cloud-Lösun­­gen sogar sinn­vol­ler als ein voll­stän­di­ger Wech­sel in die Cloud.

Für wen eig­net sich der Ein­satz von Cloud Com­pu­ting?

Cloud Com­pu­ting eig­net sich für Unter­neh­men, die mit­hil­fe Ihrer IT fle­xi­bel auf Kun­den­an­for­de­run­gen ein­ge­hen möch­ten. Auch für die­je­ni­gen, die nicht grö­ße­re Beträ­ge in Ser­ver­tech­nik inves­tie­ren möch­ten, könn­te Cloud Com­pu­ting inter­es­sant sein. Um Rech­­ner- oder Spei­cher­leis­tung über das Inter­net zu bezie­hen, zah­len Unter­neh­men z.B. pro Nut­zer, pro Mega­byte, pro Pro­zess­aus­las­tung usw. pau­schal pro Stunde/Tag oder eben monat­lich Gebüh­ren. Hin­zu kommt: Instal­la­ti­on, Inte­gra­ti­on, Updates und Patches wer­den vom Cloud-Anbie­­ter im Rechen­zen­trum durch­ge­führt. Dar­über hin­aus bie­ten Cloud-Lösun­­gen die Mög­lich­keit, dass Mit­ar­bei­ter an unter­schied­li­chen Stand­or­ten in Echt­zeit auf dem­sel­ben Daten­satz arbei­ten kön­nen. Das ist ins­be­son­de­re für die Unter­neh­men inter­es­sant, die Mit­ar­bei­ter außer­halb ihres Unter­neh­mens plat­ziert haben und auf den Trans­fer der Datei­en via E-Mail ver­zich­ten möch­ten.

Für wen eig­net sich der Ein­satz von Cloud Com­pu­ting nicht?

Pro­ble­ma­tisch wird die Cloud immer dann, wenn die Netz­werk­an­bin­dung nicht in aus­rei­chen­dem Maße gewähr­leis­tet ist. Neben einer grund­sätz­lich schlech­ten Breit­band­ver­bin­dung betrifft es vor allem Außen­dienst­mit­ar­bei­ter mit (viel­leicht nur an weni­gen Orten) schlech­ter Mobil­funk­an­bin­dung. Die Mit­ar­bei­ter, die also auf eine stän­di­ge Ver­füg­bar­keit der Daten ange­wie­sen sind, soll­ten bes­ser auf Anwen­dun­gen zurück­grei­fen, die lokal auf ihrem jewei­li­gen End­ge­rät lau­fen. Es gibt aber teil­wei­se auch Cloud-Lösun­­gen mit Off­­li­ne-Fun­k­­ti­o­­na­­li­­tät, d.h. die Anwen­dun­gen oder der Zugriff auf Daten ist auch ohne per­ma­nen­te Online-Ver­­­fü­g­bar­keit mög­lich. Dar­über hin­aus soll­te man sich bei der Spei­che­rung beson­ders sen­si­bler Daten (z.B. medi­zi­ni­scher Daten oder Kon­struk­ti­ons­da­ten von Pro­duk­ten, von denen das Über­le­ben des Unter­neh­mens abhän­gen) ein­ge­hend damit befas­sen, wel­che Anfor­de­run­gen an Ver­füg­bar­keit, Daten­schutz und IT-Sicher­heit gestellt wer­den. Gera­de in klei­ne­ren Unter­neh­men kön­nen die Daten unter Umstän­den auch in sol­chen Fäl­len in der Cloud bes­ser auf­ge­ho­ben sein als in der eige­nen IT. Letzt­end­lich ist es dann aber eine Ver­trau­ens­fra­ge gegen­über dem Anbie­ter bzw. gegen­über den eige­nen IT-Mit­­ar­bei­­tern.

Wie gehe ich am Bes­ten bei der Ein­füh­rung von Cloud Com­pu­ting vor?

Begin­nen Sie mit dem Kurz­leit­fa­den “Aus­wahl und Ein­füh­rung von Cloud-Lösun­­gen”.

Ist mein Unter­neh­men noch arbeits­fä­hig, wenn mei­ne Inter­net­lei­tung aus­fällt?

Unter­neh­men soll­ten sich bereits jetzt schon die Fra­ge stel­len, ob sie arbeits­fä­hig wären, wenn das Inter­net aus­fällt. Allei­ne die Kom­mu­ni­ka­ti­on und der Daten­trans­fer über E-Mail oder die IP-Tele­­fo­­nie sind bereits abhän­gig von einer funk­tio­nie­ren­den Inter­net­lei­tung. Die­se Fra­ge stellt sich also nicht erst, wenn man auf Cloud Com­pu­ting umsat­telt. Unab­hän­gig davon, ob Cloud Com­pu­ting zum Ein­satz kommt oder nicht, ist jedes Unter­neh­men gut bera­ten, eine zwei­te Inter­net­an­bin­dung über Mobil­funk (UMTS / LTE) im Not­fall parat zu haben. Das kos­tet zwar, bie­tet aber bei einem Aus­fall des „Fes­t­­netz-Inter­­nets“ einen Ersatz­ka­nal, über den wei­ter­hin Cloud Com­pu­ting betrie­ben wer­den und die E-Mail- und Tele­fon­kom­mu­ni­ka­ti­on statt­fin­den kann.

TECHNIK

Wel­che Band­brei­te benö­ti­ge ich, um Cloud Com­pu­ting nut­zen zu kön­nen?

Die Band­brei­ten­an­for­de­run­gen hän­gen zum Teil von der Art der Anwen­dung und auf alle Fäl­le von der Anzahl der Nut­zer und der Daten­men­ge ab, die zwi­schen dem Unter­neh­men und der Cloud (regel­mä­ßig) über­mit­telt wer­den soll. Inso­fern ist hier kei­ne all­ge­mein­gül­ti­ge Detail­ant­wort mög­lich. Als gro­be Ori­en­tie­rung kann für Klein­un­ter­neh­men mit weni­gen Mit­ar­bei­tern, die gleich­zei­tig die Cloud-Lösun­­gen nut­zen, eine Breit­band­ver­bin­dung ab 10 Mbit/s die­nen. Damit kön­nen Unter­neh­mens­an­wen­dun­gen in die Cloud ver­la­gert wer­den. Es gibt auch zahl­rei­che Cloud-Anwen­­dun­­gen, die für ein­zel­ne Nut­zer mit weni­ger Band­brei­te gut nutz­bar sind. Das web­ba­sier­te Mail-Kon­­to aus der Cloud lässt sich bei­spiels­wei­se auch schon mit 1 Mbit/s nut­zen, sofern man bereit ist, auf grö­ße­re Datei­an­hän­ge ggf. einen Moment war­ten zu müs­sen.

Wel­che Daten­for­mat und Daten­trä­ger soll­te man für die Rück­ga­be der Daten im Fal­le eines Anbie­ter­wech­sels wäh­len?

Sie soll­ten immer stan­dar­di­sier­te Daten­for­ma­te ver­wen­den, da sie die­se im Fal­le eines Anbie­ter­wech­sels oder der Insol­venz Ihres Anbie­ters wei­ter ver­wen­den möch­ten.
Die Wahl des Daten­trä­gers für die Rück­ga­be hängt von der Daten­men­ge ab, die Sie beim Anbie­ter gespei­chert haben. Wenn Sie gro­ße Daten­men­gen in der Cloud spei­chern, soll­te die Rück­ga­be der Daten nicht per Down­load erfol­gen, weil das – abhän­gig von Ihrer Band­brei­te im Unter­neh­men – unter Umstän­den sehr lan­ge Zeit in Anspruch neh­men könn­te. Bes­ser ist es, die Rück­ga­be auf Spei­cher­me­di­en, bei­spiels­wei­se auf exter­nen Fest­plat­ten, zu ver­ein­ba­ren. Die Mehr­kos­ten einer sol­chen Lösung loh­nen sich im Zwei­fels­fall sehr schnell.

SICHERHEIT UND RECHT

Was pas­siert mit mei­nen Daten, wenn der Cloud-Anbie­ter insol­vent geht?

Das hängt sehr stark davon ab, was Sie in den Nut­zungs­ver­ein­ba­run­gen mit Ihrem Anbie­ter ver­trag­lich fest­ge­legt haben. Ein Daten­ver­lust ist daher nicht aus­ge­schlos­sen, kann aber durch ent­spre­chen­de ver­trag­li­che Ver­ein­ba­run­gen ver­hin­dert wer­den. Grund­sätz­lich soll­te man zwei Din­ge absi­chern. Zum einen soll­te sicher­ge­stellt wer­den, dass man sei­ne eige­nen Daten wie­der­be­kommt und die­se auch in einer Form (Daten­for­mat, Daten­trä­ger) erhält, mit der man etwas anfan­gen kann. Zum ande­ren soll­te sicher­ge­stellt sein, dass die eige­nen Daten nicht — und schon gar nicht unver­schlüs­selt — an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Ob das der Fall ist, kommt dar­auf an, wie das in der Nut­zungs­ver­ein­ba­rung ver­trag­lich gere­gelt ist. Um recht­lich ganz sicher zu gehen, emp­fiehlt sich an die­ser Stel­le eine Rechts­be­ra­tung durch einen Fach­an­walt für IT-Recht mit Spe­zia­li­sie­rung auf Cloud Com­pu­ting.

MITTELSTAND 4.0-AGENTUR CLOUD

Was bie­tet die Mit­tel­stand 4.0-Agentur Cloud an?

Die Auf­ga­be der Mit­tel­stand 4.0-Agentur Cloud ist es, Mul­ti­pli­ka­to­ren aus Mit­tel­stands­ver­bän­den, Kam­mern und Wirt­schafts­för­de­rungs­ein­rich­tun­gen beim Wis­sens­trans­fer bzgl. Cloud Com­pu­ting und Smart Ser­vices in Rich­tung klei­ner und mit­tel­stän­di­scher Unter­neh­men zu unter­stüt­zen. Dazu bie­tet die Agen­tur Cloud den Mul­ti­pli­ka­to­ren (aber natür­lich auch jedem ande­ren Inter­es­sier­ten) zahl­rei­che Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en zum The­ma Cloud-Lösun­­gen, Erklär­vi­de­os, detail­lier­te Pra­xis­bei­spie­le an, damit die­se sich selbst in Bezug auf das The­ma Cloud Com­pu­ting wei­ter­bil­den kön­nen. Dazu kom­men fer­tig aus­ge­ar­bei­te­te Ver­an­stal­tungs­kon­zep­te, die von Mul­ti­pli­ka­to­ren genutzt wer­den kön­nen, um Ver­an­stal­tun­gen für KMU zum The­ma Cloud durch­zu­füh­ren. Wei­ter­hin bie­tet die Agen­tur Cloud diver­se Schu­lungs­an­ge­bo­te, bei­spiels­wei­se zu den Ver­an­stal­tungs­for­ma­ten oder zu ver­schie­de­nen Aspek­ten von Cloud-Lösun­­gen an (Basis­wis­sen, IT-Recht und Cloud, Aus­wahl und Ein­füh­rung von Cloud-Lösun­­gen etc.). Die­se Schu­lun­gen wer­den teil­wei­se auch in Form von Webi­na­ren ange­bo­ten. Abge­run­det wird das Ange­bot durch die Pro­zess­land­kar­te – ein Online-Tool zur Unter­stüt­zung von Fir­men­ge­sprä­chen, die bila­te­ral zwi­schen Mul­ti­pli­ka­to­ren (z.B. Digi­ta­li­sie­rungs­be­ra­ter in Hand­werks­kam­mern (HWK), Indus­­trie- und Han­dels­kam­mern (IHK) und ande­ren Mit­tel­stands­ver­bän­den) und ein­zel­nen Unter­neh­men durch­ge­führt wer­den. Hier wird aus­ge­hend von den bestehen­den Pro­zes­sen im kon­kre­ten Unter­neh­men ana­ly­siert, wel­che Poten­zia­le durch Cloud-Lösun­­gen ent­ste­hen könn­ten, wel­che erfolg­rei­chen Umset­zun­gen es bereits gibt (Pra­xis­bei­spie­le) und wie man vor­ge­hen soll­te, um Cloud-Lösun­­gen erfolg­reich zum Ein­satz zu brin­gen. Auch hier­zu gibt es selbst­ver­ständ­lich die Mög­lich­keit, sich in der Bedie­nung des Tools schu­len zu las­sen. Nicht zuletzt stel­len auch die FAQ und die zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen ein Ange­bot der Mit­tel­stand 4.0-Agentur Cloud dar.

War­um sind die Ange­bo­te der Mit­tel­stand 4.0-Agentur Cloud kos­ten­los nutz­bar?

Die Agen­tur ist ein Bun­des­pro­jekt und wird mit öffent­li­chen Mit­teln des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Ener­gie geför­dert. Aus die­sem Grund wer­den die Ange­bo­te kos­ten­los ange­bo­ten.

Hat die Mit­tel­stand 4.0-Agentur Cloud einen Unter­neh­mens­stand­ort?

Nein. Die Agen­tur setzt sich aus den drei Part­nern Fraun­ho­fer IAO (Stutt­gart), it.emsland (Lin­gen) und Hoch­schu­le Osna­brück (Cam­pus Lin­gen) zusam­men. Die Pro­jekt­mit­ar­bei­ter sit­zen an den Stand­or­ten ihrer jewei­li­gen Orga­ni­sa­tio­nen.

In wel­cher Bezie­hung steht die Agen­tur zum Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um?

Die Agen­tur ist ein Bun­des­pro­jekt und wird mit öffent­li­chen Mit­teln des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Ener­gie geför­dert. Die Pro­jekt­part­ner (Fraun­ho­fer IAO, it.emsland und Hoch­schu­le Osna­brück) bil­den gemein­sam die Mit­tel­stand 4.0-Agentur Cloud und sind für die Umset­zung des Pro­jekts ver­ant­wort­lich.

Emp­fiehlt die Agen­tur Cloud-Anbie­ter oder Soft­ware-Lösun­gen?

Nein. Die Agen­tur Cloud wird mit öffent­li­chen Gel­dern geför­dert und ist ange­hal­ten, neu­tral auf­zu­tre­ten. Soll­ten doch ein­mal Namen von Cloud-Anbie­­tern oder Sof­t­­wa­re-Lösun­­gen fal­len, sind die­se bei­spiel­haft dar­ge­stellt. Es wer­den kei­ne Markt­teil­neh­mer oder Pro­duk­te bevor­zugt.

Cloud Terminologie

Infra­st­ruc­tu­re as a Ser­vice

IaaS (Infra­st­ruc­tu­re as a Ser­vice) ist die unters­te Ebe­ne der Cloud-Model­­le. In die­sem Bereich wird vom Anwen­der vir­tu­el­le Hard­ware als Infra­struk­tur beim Cloud-Ser­vice-Pro­vi­der (CSP) gemie­tet und in die unter­neh­mens­in­ter­ne IT-Lan­d­­schaft inte­griert. Klas­si­sche Bei­spie­le sind Spei­cher­platz, Rechen­leis­tung oder Netz­werk­band­brei­te.

Plat­form as a Ser­vice

PaaS (Plat­form as a Ser­vice) ist die mitt­le­re Ebe­ne der Cloud-Model­­le. In die­sem Bereich wer­den vom CSP bereits Vor­ga­ben zur Infra­struk­tur sowie Pro­gram­mier­spra­chen und Schnitt­stel­len vor­de­fi­niert. Der Anwen­der hat kei­nen oder nur ein­ge­schränk­ten Zugriff auf die Admi­nis­tra­ti­on der Hard­ware. Im Kern wird vom Anbie­ter eine Com­­pu­­ter-Plat­t­­form zur Ver­fü­gung gestellt, wel­che für die Ent­wick­lung von Web­an­wen­dun­gen und kom­plet­ten Ent­wick­lungs­um­ge­bun­gen genutzt wird. Es kön­nen bei­spiels­wei­se SaaS-Lösun­gen ent­wi­ckelt und auf der Platt­form betrie­ben wer­den.

Soft­ware as a Ser­vice

SaaS (Soft­ware as a Ser­vice) ist die obers­te Ebe­ne der Cloud-Model­­le. In die­sem Bereich wer­den fer­ti­ge Soft­ware­lö­sun­gen in Form von Anwen­dun­gen für den Nut­zer bereit­ge­stellt. Die Bereit­stel­lung erfolgt übli­cher­wei­se über einen belie­bi­gen Web-Bro­w­­ser, kann aber auch über spe­zi­el­le Pro­gram­me zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Die Ver­ant­wor­tung für die War­tung, Soft­ware Updates und die Ver­wal­tung von Lizen­zen obliegt voll­stän­dig dem Pro­vi­der. Der Anwen­der mie­tet ledig­lich ein kom­plet­tes Soft­ware­pa­ket, wel­ches vom CSP ange­bo­ten wird.
Klas­si­sche Bei­spie­le sind Office 365, Goog­le Apps und iCloud Apps.

Pri­va­te Cloud – die pri­va­te Cloud

Die pri­va­te Wol­ke ist eine unter­neh­mens­ei­ge­ne Cloud-Umge­bung, wel­che gezielt für die eige­ne Insti­tu­ti­on sowie ggf. Geschäfts­part­ner, Kun­den und Lie­fe­ran­ten betrie­ben wird. Die Orga­ni­sa­ti­on und der Betrieb kann von dem Unter­neh­men selbst oder von einem Drit­ten geführt wer­den. Der Stand­ort des Rechen­zen­trums befin­det sich häu­fig im eige­nen Unter­neh­men, kann aber auch an eine frem­de Insti­tu­ti­on
aus­ge­la­gert wer­den. Die pri­va­te Cloud ermög­licht es einem Unter­neh­men, eine indi­vi­du­el­le, auf die haus­in­ter­nen Geschäfts­pro­zes­se zuge­schnit­te­ne IT-Betriebs­­um­ge­bung zu eta­blie­ren.

Public Cloud – die öffent­li­che Wol­ke

Die öffent­li­che Wol­ke ist eine vom CSP betrie­be­ne und i.d.R. über das Inter­net bereit­ge­stell­te Cloud-Umge­bung. Die bereit­ge­stell­te
Infra­struk­tur wird von einer belie­bi­gen Anzahl an Kun­den antei­lig gemie­tet. Die Nut­zer besitz­ten auf­grund des Miet­ver­hält­nis­ses ein tem­po­rä­res Nut­zungs­recht an der erwor­be­nen Anwen­dung oder Infra­struk­tur und kei­ne Rech­te bezüg­lich Ort und Form der Daten­hal­tung. Die erwor­be­nen Nut­zungs­rech­te umfas­sen bei­spiels­wei­se die Mie­te von stan­dar­di­sier­ten Anwen­­dungs- und Infra­­struk­­tur-Ser­vices.

Hybrid Cloud – die gemisch­te Wol­ke

Die gemisch­te Wol­ke ist eine Misch­form bestehend aus einer mög­li­chen Kom­bi­na­ti­on von Pri­va­te Cloud, Public Cloud und tra­di­tio­nel­ler IT. Die ver­schie­de­nen, für sich indi­vi­du­el­len Infra­struk­tu­ren, kön­nen über stan­dar­di­sier­te Schnitt­stel­len mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren. Bei kor­rek­ter Nut­zung ermög­licht die Hybrid Cloud die Vor­tei­le der ver­schie­de­nen Umge­bun­gen zu ver­ei­nen und mit­ein­an­der zu kom­bi­nie­ren. Aus die­sem Grund wer­den in den nächs­ten Jah­ren ver­mehrt hybri­de For­men rea­li­siert wer­den.

Com­mu­ni­ty Cloud – die gemein­schaft­li­che Wol­ke

Die gemein­schaft­li­che Wol­ke ist ein Zusam­men­schluss von meh­re­ren Unter­neh­men der glei­chen Bran­che oder Inter­es­sen­ge­mein­schaft, wel­che aus ihren pri­va­ten Cloud-Lösun­­gen eine Com­mu­ni­ty Cloud for­men. Der Zugriff ist auf die Mit­glie­der des Inter­es­sen­ver­bands beschränkt. Die Form bie­tet sich über­all dort an, wo sich Anfor­de­run­gen aus Sicht der Unter­neh­men über­schnei­den und die Nut­zung einer gemein­sa­men Infra­struk­tur gewollt ist.

On-Pre­mi­se vs. On-Demand

Bei der Aus­la­ge­rung von IT-Diens­t­­leis­­tun­­gen in die Cloud wird häu­fig von Sof­t­­wa­re-on-Demand gespro­chen. Im Ver­gleich zu dem On-Pre­­mi­­se-Nut­zungs­­­mo­­dell, bei wel­chem der Nut­zer die Lizenz für ein Com­pu­ter­pro­gramm erwirbt und die­ses selbst auf der eige­nen Hard­ware betreibt, wird bei der On-Demand-Lösung die Soft­ware und damit ver­bun­de­ne Lizen­zen beim Anbie­ter betrie­ben und je nach Bedarf hoch- oder her­un­ter­ska­liert.

Dienst­leis­tun­gen

Dienst­leis­tun­gen von Cloud Com­pu­ting kön­nen bei­spiels­wei­se wie folgt aus­se­hen:

  • Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit
  • Zuver­läs­si­ge Ser­vice-Ver­­­fü­g­bar­keit
  • Per­for­mance der Dienst­leis­tung
  • Inte­gra­ti­ons­fä­hig­keit an die IT-Lan­d­­schaft des Kun­den
  • Nied­ri­ge Kos­ten
  • Kei­ne Tech­no­lo­gie­hür­den, nied­ri­ger Ein­füh­rungs­auf­wand
  • Berück­sich­ti­gung der Com­­pli­an­ce-Anfor­­de­­run­­gen
  • Pay-per-Use
  • Gute Help-Desk Struk­tu­ren und Sup­port, vir­tu­el­les Trai­ning
  • Not­fall­plä­ne
  • Fle­xi­ble Gestal­tung von Ser­vice Level Agree­ments

PRAXISBEISPIELE EINFÜGEN

Pra­xis­bei­spiel: Bei­trag erstel­len
Für die Erstel­lung eines neu­en Bei­tra­ges gehen Sie mit Ihrem Maus­zei­ger auf den Ein­trag + Neu in der oben auf­ge­führ­ten Menü­leis­te.

Im nächs­ten Schritt kli­cken Sie auf Bei­trag.
Geben Sie einen Titel in dem Text­feld Titel hier ein­ge­ben ein.
Kli­cken Sie nach der Titel­ein­ga­be auf den blau­en But­ton Edit with Ele­men­tor.
Wei­ter geht es in dem Punkt: Pra­xis­bei­spiel Vor­la­ge ein­fü­gen.
Pra­xis­bei­spiel: Bei­trag erstel­len über das Dash­board
Bewe­gen Sie den Maus­zei­ger im Dash­board im lin­ken Menü Bei­träge und kli­cken auf die­sen Ein­trag oder auf Erstel­len.
Bei einem Klick auf Bei­trä­ge bzw. Alle Bei­trä­ge im Dash­board gelan­gen Sie zu der Sei­te mit allen auf­ge­führ­ten Bei­trä­gen.
Kli­cken Sie auf Erstel­len in der lin­ken Menü­leis­te oder auf den But­ton im Kopf­be­reich.
Geben Sie einen Titel in dem Text­feld Titel hier ein­ge­ben ein.
Kli­cken Sie nach der Titel­ein­ga­be auf den blau­en But­ton Edit with Ele­men­tor.
Wei­ter geht es in dem Punkt: Pra­xis­bei­spiel Vor­la­ge ein­fü­gen.
Pra­xis­bei­spiel: Sei­te erstel­len
Für die Erstel­lung einer neu­en Sei­te gehen Sie mit Ihrem Maus­zei­ger auf den Ein­trag + Neu in der oben auf­ge­führ­ten Menü­leis­te.
Im nächs­ten Schritt kli­cken Sie auf Sei­te.
Geben Sie einen Titel in dem Text­feld Titel hier ein­ge­ben ein.
Kli­cken Sie nach der Titel­ein­ga­be auf den blau­en But­ton Edit with Ele­men­tor.
Pra­xis­bei­spiel: Sei­te erstel­len über das Dash­board
Bewe­gen Sie die Maus im Dash­board im Menü links über den Menü­punkt Sei­ten. Kli­cken Sie auf Erstel­len.
Alter­na­tiv kli­cken Sie auf Sei­ten und auf Erstel­len in dem lin­ken Menü oder im obe­ren Sei­ten­be­reich, um zum Edi­tor zu gelan­gen.
Geben Sie einen Titel in dem Text­feld Titel hier ein­ge­ben ein.
Kli­cken Sie nach der Titel­ein­ga­be auf den blau­en But­ton Edit with Ele­men­tor.
Pra­xis­bei­spiel: Vor­la­ge ein­fü­gen
In dem neu­en Edi­tor kli­cken Sie auf der dar­ge­stell­ten Sei­te unten auf den But­ton ADD TEMPLATE, um eine vor­ge­fer­tig­te Vor­la­ge ein­zu­fü­gen.
Im neu­en Fens­ter kli­cken Sie in der obe­ren Menü­leis­te auf My Tem­pla­tes.
Es folgt eine Über­sicht mit den vor­han­de­nen Vor­la­gen. Wäh­len Sie die Pra­xis­bei­spie­le Vor­la­ge aus und kli­cken Sie auf den grü­nen But­ton Insert, um die Vor­la­ge in den neu­en Bei­trag bzw. Sei­te ein­zu­fü­gen.
Die aus­ge­wähl­te Vor­la­ge ist in dem erstell­ten Bei­trag bzw. Sei­te jetzt vor­zu­fin­den.
Pra­xis­bei­spiel: Inhalt ein­fü­gen
Für die Bear­bei­tung kli­cken Sie in das zu bear­bei­ten­de Text­feld bzw. Ele­ment auf der Sei­te. Das aktu­el­le Ele­ment wird mit einer blau­en Umran­dung ver­se­hen. Ände­run­gen bzw. Inhalt kön­nen Sie in den Text­fel­dern auf der lin­ken Sei­te im Edi­tor ein­fü­gen. Löschen Sie im Vor­feld jeweils den Bei­spiel­text aus den Text­fel­dern im Edi­tor.
Die Inhal­te für die Kern­aus­sa­ge kön­nen Sie mit einem Klick auf das Ele­ment und den jewei­li­gen Berei­chen wie Con­tent (Inhalt), Add Image (Bild hin­zu­fü­gen), Name und Job im lin­ken Edi­tor anpas­sen. Das Ein­fü­gen des Bil­des erfolgt nach dem glei­chen Sche­ma Bild ein­fü­gen.
Die wei­te­ren Text­blö­cke kön­nen Sie nach dem glei­chen Sche­ma bear­bei­ten bzw. Inhalt hin­zu­fü­gen. Kli­cken Sie auf den Text­block auf der Sei­te und löschen den Bei­spiel­text im Text­feld des Edi­tors. Fügen Sie in dem glei­chen Text­feld des Edi­tors  den neu­en Inhalt ein bzw. neh­men Ände­run­gen vor. Über dem Text­feld des Edi­tors sind die Stan­dard­werk­zeu­ge für die Text­be­ar­bei­tung auf­ge­führt.
Eine Aus­nah­me besteht bei der Wei­­ter­­le­­sen-Funk­ti­on. In die­sem Fall erfolgt die Bear­bei­tung des Tex­tes nur über einen Zwi­schen­schritt. Kli­cken Sie dazu auf den Wei­ter­le­sen But­ton. Im Edi­tor erscheint ein gleich­na­mi­ger But­ton auf den Sie kli­cken.
Das Text­feld und die Text­werk­zeu­ge wer­den im Edi­tor aus­ge­klappt. Sie kön­nen mit dem Ein­fü­gen bzw. Bear­bei­ten des Tex­tes begin­nen.
Unter wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen kön­nen Sie zusätz­li­che Details ange­ben. Kli­cken Sie auf das zu bear­bei­ten­de Ele­ment. Im Edi­tor kön­nen Sie den Inhalt ein­fü­gen bzw. Anpas­sun­gen, wie die Über­schrift (Tit­le), der Text (Descrip­ti­on) und Inter­­net-Links (Link to), vor­neh­men.
Pra­xis­bei­spiel: Titelbild/Bilder ein­fü­gen
Kli­cken Sie auf eine freie Stel­le des Titel­bil­des. In der neu­en blau­en Menü­leis­te über dem Titel­bild kli­cken Sie auf das ers­te Tabel­­len-Sym­­bol.
Im lin­ken Edi­tor kli­cken Sie auf Style und anschlie­ßend auf das Bild im Bereich Image.
Das Bild für die Kern­aus­sa­ge ändern Sie mit einem Klick auf das Text­feld auf der Sei­te. Im Edi­tor kli­cken Sie auf das Bild (Insert Pic­tu­re Here) unter Add Image.
Es öff­net sich die Media­thek. Hier kön­nen Sie per Drag & Drop (Zie­hen & Able­gen) oder über den But­ton Datei­en aus­wäh­len ein Bild von Ihrem Com­pu­ter ein­fü­gen.
Ist ein Bild bereits in der Media­thek vor­han­den, gehen Sie im obe­ren Rei­ter auf Media­thek.
In der Media­thek fin­den Sie alle vor­han­den Bil­der, die bereits hoch­ge­la­den wur­den. Wäh­len Sie ein Bild aus und kli­cken auf den But­ton Insert Media, um das Bild ein­zu­fü­gen.
Pra­xis­bei­spiel: Spei­che­rung
Sind alle Inhal­te ein­ge­fügt bzw. Anpas­sun­gen vor­ge­nom­men, kann die Spei­che­rung erfol­gen. Die Spei­che­rung kön­nen Sie jeder Zeit vor­neh­men. Kli­cken Sie dazu auf den But­ton Publish im unte­ren Menü des Edi­tors. Ist eine Sei­te bereits erstellt und es wer­den Bear­bei­tun­gen bzw. Ände­run­gen vor­ge­nom­men, erscheint für die Spei­che­rung der Begriff Update statt Publish.
Pra­xis­bei­spiel: Ansicht
Mit einem Klick auf das Sym­bol mit einem Auge (Pre­view Chan­ges) in der untern Menü­leis­te des Edi­tors kön­nen Sie sich den fer­ti­gen Bei­trag bzw. fer­ti­ge Sei­te anschau­en.
Pra­xis­bei­spiel: Vor­han­de­nes Pra­xis­bei­spiel bear­bei­ten über die Sei­ten
Navi­gie­ren Sie zu der gewünsch­ten Sei­te bzw. Bei­trag und kli­cken in der obe­ren Menü­leis­te auf Edith with Ele­men­tor.
Es öff­net sich der Edi­tor mit der jewei­li­gen Sei­te und Sie kön­nen die Ände­run­gen bzw. Bear­bei­tun­gen vor­neh­men. Das Sche­ma ist iden­tisch zu Ele­men­te bear­bei­ten / Inhalt ein­fü­gen, Bild ein­fü­gen und Spei­che­rung.
Pra­xis­bei­spiel: Vor­han­de­nes Pra­xis­bei­spiel bear­bei­ten über das Dash­board
Bei einem Klick auf Bei­trä­ge bzw. Alle Bei­trä­ge im Dash­board gelan­gen Sie zu der Sei­te mit allen auf­ge­führ­ten Bei­trä­gen.
Bewe­gen Sie die Maus über den zu bear­bei­ten­den Bei­tra­ges. Eine zwei­te Zei­le erscheint. Kli­cken Sie zum Bear­bei­ten des Bei­tra­ges auf Edit with Ele­men­tor.
Bei einem Klick auf Sei­ten bzw. Alle Sei­ten im Dash­board gelan­gen Sie zu der Sei­te mit allen auf­ge­führ­ten Sei­ten.
Bewe­gen Sie die Maus über die zu bear­bei­ten­de Sei­te. Eine zwei­te Zei­le erscheint. Kli­cken Sie zum Bear­bei­ten der Sei­te auf Edit with Ele­men­tor.